Die Evangelische Grundschule in Ilsenburg soll es weiterhin geben.

Das ist schon geschehen: Engagierte Eltern wollten sich nicht damit abfinden, dass die Evangelische Grundschule ihren Betrieb einstellen sollte. Auf ihrer Suche nach einem neuen Träger wurden sie fündig: Die Neinstedter Anstalten zeigten Interesse. Viele Gespräche wurden geführt. Vom neuen Träger mit dem bisherigen, mit dem Förderverein, mit der Stadt, mit Lehrerinnen. Der bisherige Träger zeigte sich bereit zu einer Trägerschaftsübergabe. Aus dem Kultusministerium kamen positive Signale. Die Neinstedter Anstalten beantragten die Übernahme der Trägerschaft beim Kultusministerium. Der Förderverein signalisierte Bereitschaft, mit dem neuen Träger zusammenzuarbeiten. Mit Lehrerinnen werden neue Verträge geschlossen, dann werden sie „eingereicht“. Die Stadt ist bereit, den Mietvertrag zu verlängern. Eine neue Schulleiterin wurde gefunden. Und das steht noch aus: Die vertragliche Regelung der Trägerschaftsübernahme. Die schriftliche Genehmigung des Kultusministeriums. Die Lehrerinnen müssen noch „genehmigt“ werden. Der Zeitplan ist eng, aber wir können es schaffen. Natürlich wäre es schön, wenn man für alles mehr Zeit hätte. Wenn sich Eltern ein halbes Jahr vorher in Ruhe überlegen könnten, ob sie ihr Kind an unsere Schule schicken. Aber das Leben ist manchmal anders. Die Neinstedter Anstalten standen vor der Wahl, die Schule sterben zu lassen oder kurzfristig zu handeln. Wenn nun auch noch einige Eltern kurzfristig handeln und ihre Kinder bei uns an- oder zu uns ummelden, können wir mit einer schönen Schülerzahl ins neue Schuljahr starten…

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